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Keine faulen Kompromisse, bitte!

13 sty 2025

Camilla Mitura

Geteilte Praline
Geteilte Praline

Wir hören es schon seit unserer Kindheit: „Der Klügere gibt nach“ oder „Kompromisse einzugehen, ist wichtig, um mit anderen gut auszukommen.“ Diese Aussagen vermitteln den Eindruck, dass die Fähigkeit, Kompromisse zu machen, der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben sei.

Viele Menschen glauben auch, dass es in einer Mediation darum geht, einen Kompromiss zu finden. Auf den ersten Blick erscheint das logisch: Ein Konflikt entsteht, wenn unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Da scheint es naheliegend, dass eine Lösung nur durch ein Entgegenkommen beider Seiten gefunden werden kann. Doch ist ein Kompromiss die beste Lösung?

Warum Kompromisse oft unbefriedigend sind

Ein Kompromiss bedeutet, dass beide Seiten Zugeständnisse machen. Das kann signalisieren: „Unsere Beziehung ist mir wichtig. Ich möchte, dass es zwischen uns wieder gut wird.“ Doch oft bleibt nach einem Kompromiss das Gefühl, dass etwas fehlt. Warum?

Ein Kompromiss berücksichtigt nicht immer die tieferliegenden Bedürfnisse der Beteiligten. Er versucht lediglich, eine scheinbar „gerechte“ Lösung zu finden – doch gerecht ist nicht gleich gut. Was passiert zum Beispiel, wenn ein Haus verkauft werden müsste, um das Geld gerecht aufzuteilen, obwohl beide Seiten das Haus behalten wollen, weil es für die Kinder wichtig ist? Oder wie teilt man einen Gegenstand, der nur im Ganzen funktioniert? Solche Kompromisse führen selten zu nachhaltiger Zufriedenheit.

Gibt es eine bessere Lösung?

Ja! Eine auf Konsens basierende Lösung ist oft weitaus effektiver. Konsens bedeutet, dass alle Beteiligten eine Lösung finden, mit der sie gut leben können. Dabei gibt es unterschiedliche „Stufen“:

* Die beste Lösung erfüllt die wichtigsten Wünsche und Bedürfnisse aller Beteiligten und macht alle wirklich zufrieden.

* Eine akzeptable Lösung stört niemanden und widerspricht keinem wichtigen Anliegen, auch wenn sie vielleicht nicht alle Wünsche erfüllt.

In einer Mediation geschieht etwas Besonderes: Wenn Menschen das Gefühl haben, wirklich gehört und verstanden zu werden, entwickeln sie eine größere Bereitschaft, auch die Bedürfnisse ihres Gegenübers anzuerkennen. Dieses gegenseitige Verständnis schafft die Basis für kreative und tragfähige Lösungen. Sobald klar ist, welche Anliegen berücksichtigt werden müssen, können Strategien entwickelt werden, die diese Bedürfnisse erfüllen.

Der Weg zum Konsens

Ein entscheidender Schritt ist, zuerst das Verständnis zwischen den Beteiligten wiederherzustellen, bevor man sich mit möglichen Lösungen beschäftigt. Wenn die Konfliktparteien offen füreinander sind und auch unkonventionelle Ideen zulassen, entstehen oft Vorschläge, auf die vorher niemand gekommen wäre.

Bei aller Wertschätzung für die Bereitschaft aufeinander zuzugehen und der Harmonie zuliebe nachzugeben – ein Mediationsverfahren macht einen Raum auf, der den Konfliktpartnern ermöglicht, über Kompromisse hinauszugehen. Denn bei Lösungen, die vermeintlich zwar gerecht sind und sich gleichzeitig ungut anfühlen, ist der Frieden meist nur oberflächlich. Daher achten wir bei der Erarbeitung von Lösungen immer darauf, auf Konsens beruhende Strategien zu finden. Wie gut das gelungen ist, zeigt sich im Nachhinein in der Zufriedenheit der Medianden und wie gut sich die erarbeiteten Lösungen im Alltag anwenden lassen.

Wir hören es schon seit unserer Kindheit: „Der Klügere gibt nach“ oder „Kompromisse einzugehen, ist wichtig, um mit anderen gut auszukommen.“ Diese Aussagen vermitteln den Eindruck, dass die Fähigkeit, Kompromisse zu machen, der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben sei.

Viele Menschen glauben auch, dass es in einer Mediation darum geht, einen Kompromiss zu finden. Auf den ersten Blick erscheint das logisch: Ein Konflikt entsteht, wenn unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Da scheint es naheliegend, dass eine Lösung nur durch ein Entgegenkommen beider Seiten gefunden werden kann. Doch ist ein Kompromiss die beste Lösung?

Warum Kompromisse oft unbefriedigend sind

Ein Kompromiss bedeutet, dass beide Seiten Zugeständnisse machen. Das kann signalisieren: „Unsere Beziehung ist mir wichtig. Ich möchte, dass es zwischen uns wieder gut wird.“ Doch oft bleibt nach einem Kompromiss das Gefühl, dass etwas fehlt. Warum?

Ein Kompromiss berücksichtigt nicht immer die tieferliegenden Bedürfnisse der Beteiligten. Er versucht lediglich, eine scheinbar „gerechte“ Lösung zu finden – doch gerecht ist nicht gleich gut. Was passiert zum Beispiel, wenn ein Haus verkauft werden müsste, um das Geld gerecht aufzuteilen, obwohl beide Seiten das Haus behalten wollen, weil es für die Kinder wichtig ist? Oder wie teilt man einen Gegenstand, der nur im Ganzen funktioniert? Solche Kompromisse führen selten zu nachhaltiger Zufriedenheit.

Gibt es eine bessere Lösung?

Ja! Eine auf Konsens basierende Lösung ist oft weitaus effektiver. Konsens bedeutet, dass alle Beteiligten eine Lösung finden, mit der sie gut leben können. Dabei gibt es unterschiedliche „Stufen“:

* Die beste Lösung erfüllt die wichtigsten Wünsche und Bedürfnisse aller Beteiligten und macht alle wirklich zufrieden.

* Eine akzeptable Lösung stört niemanden und widerspricht keinem wichtigen Anliegen, auch wenn sie vielleicht nicht alle Wünsche erfüllt.

In einer Mediation geschieht etwas Besonderes: Wenn Menschen das Gefühl haben, wirklich gehört und verstanden zu werden, entwickeln sie eine größere Bereitschaft, auch die Bedürfnisse ihres Gegenübers anzuerkennen. Dieses gegenseitige Verständnis schafft die Basis für kreative und tragfähige Lösungen. Sobald klar ist, welche Anliegen berücksichtigt werden müssen, können Strategien entwickelt werden, die diese Bedürfnisse erfüllen.

Der Weg zum Konsens

Ein entscheidender Schritt ist, zuerst das Verständnis zwischen den Beteiligten wiederherzustellen, bevor man sich mit möglichen Lösungen beschäftigt. Wenn die Konfliktparteien offen füreinander sind und auch unkonventionelle Ideen zulassen, entstehen oft Vorschläge, auf die vorher niemand gekommen wäre.

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Jakub & Camilla Mitura

Hohenstein 28

51766 Engelskirchen

kontakt@mediation-mitura.de

(+49) 01 72 -7 46 04 26

(+48) 6 69 12 38 30

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