Dazwischen – dort wo der Mediator steht
16.12.2024

Jakub Mitura


Der Begriff Mediator stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „der in der Mitte Stehende“ (medius – „mittig“, „vermittelnd“). Schon in der Antike beschrieb er eine Person, die bei Konflikten oder Verhandlungen zwischen Parteien vermittelt, um zu einer Einigung zu gelangen. Ähnlich wie in der Physik ein Medium Wellen oder Energie überträgt (z. B. Luft für Schall), schafft der Mediator eine neutrale Plattform. Diese Plattform dient als „freier Raum“, der von den Konfliktparteien gestaltet wird – nicht vom Mediator selbst. Seine Aufgabe ist es, den Rahmen und die Struktur für den Dialog zu sichern.
Der Mediator – Unterstützer, nicht Berater
Neutral und lösungsfördernd.
Ein Mediator bleibt neutral – gegenüber den Parteien und ihrem Konflikt. Er tritt weder als Experte noch als Berater auf und bringt keine eigenen Meinungen oder Lösungen ein. Stattdessen fördert er den Dialog durch aktives Zuhören, gezielte Fragen und klare Zusammenfassungen. So hilft er den Beteiligten, die Perspektiven und Bedürfnisse der anderen Seite besser zu verstehen und aufeinander einzugehen.
Der Mediator – Verstehen statt bewerten
Akzeptanz als Grundlage für Wandel.
Inspiriert von den Prinzipien Carl Rogers’ – dem Begründer der humanistischen Psychologie – geht der Mediator davon aus, dass Menschen die Fähigkeit besitzen, eigene Lösungen zu finden und sich weiterzuentwickeln. Veränderung wird möglich, wenn sie sich vollständig verstanden und akzeptiert fühlen. Die Aufgabe des Mediators besteht darin, einfühlsam auf Gefühle, Bedürfnisse und Perspektiven der Parteien einzugehen, ohne diese zu bewerten. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der neue Wege sichtbar werden.
Der Mediator – Übersetzer der „Interessen und Anliegen“
Von Vorwürfen zu konstruktiver Kommunikation.
Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) von Marshall B. Rosenberg spielt in der Mediation eine zentrale Rolle. Rosenberg betonte, dass echte Verständigung nur gelingt, wenn Kommunikation frei von Schuldzuweisungen bleibt. Der Mediator hilft dabei, Vorwürfe in klare Bedürfnisse und die zugrunde liegenden Emotionen zu übersetzen. Diese Bedürfnisse werden als wertvolle Ressourcen betrachtet, die entdeckt und genutzt werden können. So entstehen Botschaften, die Klarheit schaffen und Missverständnisse vermeiden.
Vergangenheit reflektieren, Zukunft gestalten.
Gunther Schmidt, ein weiterer Vordenker, unterstreicht wie Carl Rogers, dass Menschen das Potenzial zur Konfliktlösung in sich tragen. Der Mediator schafft dafür die nötigen Rahmenbedingungen und begleitet die Parteien von der Analyse der Vergangenheit hin zur Entwicklung einer gemeinsamen Zukunftsvision.
Dabei spielen drei Prinzipien eine Schlüsselrolle:
Ressourcenorientierung: Stärken und Möglichkeiten der Parteien werden sichtbar gemacht und genutzt.
Lösungsorientierung: Der Fokus liegt auf konkreten Schritten, die die Zukunft gestalten, ohne die Vergangenheit auszublenden.
Zukunftsorientierung: Der Blick wird von Problemen hin zu einer positiven, gemeinsamen Perspektive gelenkt.
Auf diese Weise wird Mediation zu einem Prozess der aktiven Problemlösung.
Brücke und Wegweiser
Der Kern der Mediationsarbeit ist Neutralität. Ein Mediator urteilt nicht, er entscheidet nicht, wer „Recht“ hat. Stattdessen hilft er, die Hintergründe des Konflikts zu beleuchten, Emotionen und Bedürfnisse zu erkennen und einen Weg zu finden, diese auszusprechen. Durch seine Unterstützung bewegen sich die Parteien von Vorwürfen hin zu offenem Dialog, von Vergangenem zu konkreten Zukunftsplänen.
So wird aus Konflikten eine Chance: für Verständigung, Zusammenarbeit und eine gemeinsame Vision.
Der Begriff Mediator stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „der in der Mitte Stehende“ (medius – „mittig“, „vermittelnd“). Schon in der Antike beschrieb er eine Person, die bei Konflikten oder Verhandlungen zwischen Parteien vermittelt, um zu einer Einigung zu gelangen. Ähnlich wie in der Physik ein Medium Wellen oder Energie überträgt (z. B. Luft für Schall), schafft der Mediator eine neutrale Plattform. Diese Plattform dient als „freier Raum“, der von den Konfliktparteien gestaltet wird – nicht vom Mediator selbst. Seine Aufgabe ist es, den Rahmen und die Struktur für den Dialog zu sichern.
Der Mediator – Unterstützer, nicht Berater
Neutral und lösungsfördernd.
Ein Mediator bleibt neutral – gegenüber den Parteien und ihrem Konflikt. Er tritt weder als Experte noch als Berater auf und bringt keine eigenen Meinungen oder Lösungen ein. Stattdessen fördert er den Dialog durch aktives Zuhören, gezielte Fragen und klare Zusammenfassungen. So hilft er den Beteiligten, die Perspektiven und Bedürfnisse der anderen Seite besser zu verstehen und aufeinander einzugehen.
Der Mediator – Verstehen statt bewerten
Akzeptanz als Grundlage für Wandel.
Inspiriert von den Prinzipien Carl Rogers’ – dem Begründer der humanistischen Psychologie – geht der Mediator davon aus, dass Menschen die Fähigkeit besitzen, eigene Lösungen zu finden und sich weiterzuentwickeln. Veränderung wird möglich, wenn sie sich vollständig verstanden und akzeptiert fühlen. Die Aufgabe des Mediators besteht darin, einfühlsam auf Gefühle, Bedürfnisse und Perspektiven der Parteien einzugehen, ohne diese zu bewerten. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der neue Wege sichtbar werden.
Der Mediator – Übersetzer der „Interessen und Anliegen“
Von Vorwürfen zu konstruktiver Kommunikation.
Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) von Marshall B. Rosenberg spielt in der Mediation eine zentrale Rolle. Rosenberg betonte, dass echte Verständigung nur gelingt, wenn Kommunikation frei von Schuldzuweisungen bleibt. Der Mediator hilft dabei, Vorwürfe in klare Bedürfnisse und die zugrunde liegenden Emotionen zu übersetzen. Diese Bedürfnisse werden als wertvolle Ressourcen betrachtet, die entdeckt und genutzt werden können. So entstehen Botschaften, die Klarheit schaffen und Missverständnisse vermeiden.
Vergangenheit reflektieren, Zukunft gestalten.
Gunther Schmidt, ein weiterer Vordenker, unterstreicht wie Carl Rogers, dass Menschen das Potenzial zur Konfliktlösung in sich tragen. Der Mediator schafft dafür die nötigen Rahmenbedingungen und begleitet die Parteien von der Analyse der Vergangenheit hin zur Entwicklung einer gemeinsamen Zukunftsvision.
Dabei spielen drei Prinzipien eine Schlüsselrolle:
Ressourcenorientierung: Stärken und Möglichkeiten der Parteien werden sichtbar gemacht und genutzt.
Lösungsorientierung: Der Fokus liegt auf konkreten Schritten, die die Zukunft gestalten, ohne die Vergangenheit auszublenden.
Zukunftsorientierung: Der Blick wird von Problemen hin zu einer positiven, gemeinsamen Perspektive gelenkt.
Auf diese Weise wird Mediation zu einem Prozess der aktiven Problemlösung.
Brücke und Wegweiser
Der Kern der Mediationsarbeit ist Neutralität. Ein Mediator urteilt nicht, er entscheidet nicht, wer „Recht“ hat. Stattdessen hilft er, die Hintergründe des Konflikts zu beleuchten, Emotionen und Bedürfnisse zu erkennen und einen Weg zu finden, diese auszusprechen. Durch seine Unterstützung bewegen sich die Parteien von Vorwürfen hin zu offenem Dialog, von Vergangenem zu konkreten Zukunftsplänen.
So wird aus Konflikten eine Chance: für Verständigung, Zusammenarbeit und eine gemeinsame Vision.
Jakub & Camilla Mitura
Hohenstein 28
51766 Engelskirchen
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